Montag, 30. November 2009

Wir klettern aufs D-A-CH

1. Idee


Im Seminar „Interkulturelle Kompetenz“ sind wir, Studenten, von der Seminarleiterin darum gebeten worden, ein möglichst interessantes quazi nicht langweiliges Spiel, das zusätzlich nicht zu kompliziert ist, zu erfinden. Dieses Spiel musste in unserer Veranstaltung im Rahmen der „Woche der deutschsprachigen Kultur“ eingesetzt werden. Natürlich sollte es auf die zielsprachigen Länder (D-A-Ch) beziehen. Darunter ist aber ein spielerisches Landeskundequiz zu verstehen.

Unser Prinzip bei der Planung war, dass es eine Art interaktives Spiel sein müsste was den Teilnehmern eigentlich Spaß macht und zugleich etwas Intellektuelles bietet, einerseits, und natürlich unsere Landeskundekenntnisse und die der teilnehmenden Studenten auffrischt, andererseits.


Einfache Frage-Antwort-Spiele hat unsere Gruppe für zu langweilig gehalten. So sind wir auf die Idee gekommen, ein Puzzle-Spiel zu erstellen. Es sollte so aussehen, dass die drei Papierlandkarten, auf denen die einzelnen Bundesländer des jeweiligen Landes bezeichnet werden sollten, an den Grenzen der Bundesländer entlang zerschnitten zu werden.


Bei dem anderen Spiel hat uns ein gewöhntes Gesellschaftsspiel, bzw. dessen Würfel inspiriert. Natürlich haben wir zwei wesentliche Unterschiede, was das Spielzeug unseres Spieles betrifft, gefordert, und zwar er sollte mal ein bisschen größer als ein normaler Gesellschaftsspielwürfel sein, und auf den Seitenflächen sollten statt der kleinen schwarzen Punkte Bilder von berühmten deutschen, österreichischen, schweizer Personen, Gebäuden u.a. sein.


Die Idee war ausgedacht, wir haben nur die Spielregeln und die Bilder zu bestimmen vorgehabt.


2. Spielbeschreibung:



Puzzle:




Die Teilnehmer müssen alle drei Länder, die zuvor zerschnitten worden sind, zusammenlegen. Es hilft dabei, dass Deutschland und Österreich anhand der Bundesländer zerschnitten sind. Bei der Schweiz ist es ein bisschen schwieriger, denn das Land besteht aus mehr Bundesländern (23) als die BRD oder Österreich, und einige von ihnen sind sogar zu klein (im Vergleich zu den beiden anderen Ländern), so wurde die Karte der Schweiz anhand der Sprachgebiete zerschnitten. Das Ziel ist nun, dass die verschiedenen Teile der Landkarten in zirka 5 Minuten richtig zusammengestellt werden.


Würfel:

Die Teilnehmer müssen mit den Würfeln spielen! Sie werfen den Würfel weg, und dann müssen sie erläutern, was sie oberherum auf dem Bild sehen. Es kann ein bekannter Mensch, ein berühmtes Gebäude oder auch ein berühmter Platz innerhalb des D-A-CH darstellen. Wenn sie nicht gleich auf die richtige Lösung daraufkommen, dann helfen wir ihnen mit verschiedenen Informationen. Aber wenn sie selbst erkennen können, was das Bild zeigt, dann müssen sie möglichst alles erzählen, was sie darüber wissen.



3. Welche Materialien wurden verwendet?

Unsere Station machte zwei Würfel für deutsche und österreichische Schriftsteller, Musikanten, Architekten und Maler und zwei Würfel für berühmtee deutsche, österreichische, schweizerische Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Um diesen Würfel zu machen, brauchten wir zwei großes Stück Kartonpapier, daraus schnitten wir den Schablonen für den Würfel aus, dann mit Klebemittel wurden sie geklebt. Inzwischen suchten wir im Internet ein gutes Foto von diesen Personen bzw. Gebäuden. Danach druckten wir die gefundenen Fotos aus und wir klebten sie auf den Würfel. Jetzt sind die Würfel fertig. :D


Die zweite Aufgabe für unsere Station war, die Landkarten der deutschsprachigen Länder zu fertigen. Dazu brauchten wir auch Kartonpapiere, darauf zeichneten wir die Landkarte der Länder und die Grenzen der Bundesländer bzw. Kantonen. Deutschland und Österreich wurde nach ihren Bundesländern ausgeschnitten, aber im Falle der Schweiz wurde ein bisschen anders verfahren. Es hat sich als die beste Lösung erwiesen, wenn wir diese Landkarte anhand der Sprachgebiete zerkleinerten. So bekamen wir ein gutes und interessantes Puzzlespiel. :D


Jetzt könnt ihr schon für euch selbst so einen Würfel und Puzzle anfertigen, und ihr könnt damit vielleicht zu Hause oder auch in der Schule oder an der Uni spielen :D


Gute Vorbereitung und Viel Spaß!

4. Spielablauf


Die TeilnehmerInnen begannen mit dem Puzzle. Die Koordinatorin des Spiels war Rita Horváth. Das Spiel war ein bisschen schwierig für die TeilnehmerInnen, aber sie hatten genug Zeit um Lösung (mit kleiner Hilfen) zu finden. Es war interessant, dass die SpielerInnen ähnliche Methode gewählt haben. Alle Gruppe beschäftigte sich nur mit einem Land und wenn es fertig gewesen war, war nur dann das nächste dran. Deshalb brauchten sie so viel Zeit.






Die Würfel gefielen den TeilnehmerInnen besonders gut, aber dabei gab es ein paar schwierig erkennbare Gebäude oder Menschen, zB. Heinrich Heine, Adolf Loos, Oskar Kokoschka oder der Reichstag. Die Leute waren mit diesem Spiel schnell fertig, deshalb konnten sie Bonusrunde bekommen. Die SpielerInnen warfen sechs- oder achtmal pro Gruppe statt viermal.






Alle Spiele der Station lösten Freude aus. Es war gut Spiele zu spielen und uns gleichzeitig als Organizatoren auszuprobieren.:)

5. Resumee

Um 16 Uhr haben sich alle Teilnehmer und Koordinatoren im Raum 154 versammelt. Wir standen um Glücksbox herum, denn die Scheine der Gruppen, die bestätigten, dass die Teilnehmer bei allen Stationen die Aufgaben gemacht haben, waren darin. Ein Koordinator und eine Koordinatorin zogen daraus die Gewinner. Es war ein sehr glücklicher Tag, denn alle Teilnehmer bekamen Geschenke.:)






Die Stimmung war familiär und wir freuten uns darüber, dass wir so ein spannendes Programm organisieren konnten.






Schließlich möchte ich mich in Namen aller Gruppen bei der Seminarleiterin Melanie Steiner um die Möglichkeit bedanken, dass wir an einem solchen tollen Tag so ein faszinierendesProgram organisieren konnten.





Station 5: Enikő Bozsik, Enikő Fleisz, Rita Horváth, Ágnes Tóth, Zoltán Csomor






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen